Mit einem positiven Mindset gegen Inkontinenz

Egal ob kleine Blasenschwäche oder eine stark ausgeprägte Form von Inkontinenz, wenn Betroffene unter Harninkontinenz leiden, ist schnell das Selbstbewusstsein dahin und Selbstbestimmung und Lebensqualität leiden. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Einstellung und praktischen Strategien lässt sich der Alltag auch mit Inkontinenz souverän meistern. Hier erfährst Du, wie Du durch positive Gedanken und gezielte Übungen Deine Resilienz stärkst und so Deine körperliche Gesundheit förderst und Deiner Inkontinenz Kontra gibst.

Wissenschaftliche Erkenntnisse: Die Verbindung zwischen Psyche und Körper

Positives Denken beeinflusst unsere Gesundheit, indem es unser Immunsystem stärkt, Schmerzen lindert oder Symptome abmildert. Davon ist nicht mehr nur die Naturheilkunde, sondern mittlerweile auch die Schulmedizin überzeugt. Es gilt inzwischen als erwiesen, dass Gedanken und Gefühle sowie das allgemeine Wohlbefinden und die Zufriedenheit einen wesentlichen Teil zu unserer körperlichen Gesundheit beitragen. Forschungsergebnisse belegen, dass sich bestimmte psychische Zustände auf den Körper auswirken. Bestimmte Zustände des Körpers sind wiederum in der Lage, die psychische Befindlichkeit zu verändern. Man weiß heute, dass bestimmte Gehirnareale, die unsere Emotionen und unsere Schmerzempfindung steuern, unsere Wahrnehmung von Schmerz und Unwohlsein beeinflussen. Diese Hirnareale sind an der Ausschüttung von Endorphinen beteiligt, die den Körper beruhigen und Schmerzen lindern können. Der Placeboeffekt ist ein beeindruckendes Beispiel für diese Verbindung zwischen Gehirn und Körper. Allein der Glaube an die Wirksamkeit einer Behandlung kann dazu führen, dass sich Symptome abschwächen. Selbst wenn bei einer solchen Behandlung eine wirkstofffreie Substanz gegeben wird, erleben viele Menschen Linderung. Das Gehirn sendet Signale an den Körper, die Entspannung fördern, die Immunabwehr stärken und Schmerzen verringern können. Und genau diesen Umstand können sich auch von Inkontinenz Betroffene zunutze machen. 

Warum positives Denken bei Inkontinenz hilft

Positives Denken und eine gut ausgeprägte Resilienz können bei Inkontinenz auf verschiedene Weise hilfreich sein. So ist Inkontinenz oft mit Angst und Stress verbunden. Positives Denken kann dabei helfen, diese negativen Emotionen zu reduzieren, was wiederum den Umgang mit der Situation erleichtert. Eine resiliente Einstellung ermöglicht es den Betroffenen, besser mit den Herausforderungen umzugehen und sich nicht von Rückschlägen entmutigen zu lassen. 

Negative Gedanken wie „Das schaffe ich nicht“ oder „Das bringt sowieso nichts“ sind gerade bei Inkontinenz fatal. Menschen mit einer positiven Denkweise hingegen glauben an ihre Fähigkeit, Herausforderungen bewältigen zu können. Diese Überzeugung führt dazu, dass sie proaktive Schritte unternehmen, um ihre Inkontinenz zu managen, sei es durch medizinische Hilfe, Lebensstiländerungen oder die Suche nach sozialen Unterstützungsnetzwerken. 

Auch Scham oder Angst vor vermeintlich peinlichen Situationen sind keine seltenen Begleiter bei Inkontinenz und können dazu führen, dass die betroffene Person sich isoliert und sich ihrem Schicksal ergibt. Positives Denken fördert eine offene Haltung und den Austausch mit anderen. Dies kann dazu beitragen, dass Betroffene Unterstützung und Verständnis aus dem Freundeskreis, von der Familie oder von Selbsthilfegruppen erhalten, was wiederum das emotionale Wohlbefinden stärkt. Auch Stress kann die Symptome verschärfen, da er die Muskulatur – auch im Beckenboden – negativ beeinflusst und die Reizwahrnehmung des Nervensystems erhöht. Eine resiliente Person ist zudem oft motivierter, gesunde Gewohnheiten zu pflegen wie regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung und die Einhaltung von medizinischen Empfehlungen. Diese Verhaltensweisen können sich positiv auf die allgemeine Gesundheit und das Stresslevel auswirken, was auch die Symptome der Inkontinenz positiv beeinflusst. Resilienz hilft Menschen zudem, Rückschläge oder Schwierigkeiten nicht als endgültig zu betrachten, sondern als vorübergehende Herausforderungen, die bewältigt werden können. Dies kann den Umgang mit akuten Episoden der Inkontinenz erleichtern. 

Konkrete Tipps für ein positives Mindset

Diese Ansätze können Dir helfen, eine optimistische Lebenseinstellung zu erlangen und die Symptome der Inkontinenz zu mindern: 

  • Autogenes Training, progressive Muskelentspannung und Meditation: Diese Techniken können helfen, die Körperwahrnehmung zu verbessern und das Stresslevel zu senken. Regelmäßige Anwendung reduziert muskuläre Anspannungen und fördert die Funktion des Beckenbodens.  
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  • Beckenbodentraining mit Affirmation: Übungen für den Beckenboden sind zentral bei der Behandlung von Inkontinenz. Verstärke den Effekt, indem Du Dir während des Trainings ermutigende Botschaften sagst wie „Ich werde stärker“ oder „Ich habe die Kontrolle“. Studien belegen, dass solche Autosuggestionen die Wirksamkeit der Übungen steigern können. 
  • Dankbarkeitstagebuch führen: Schreibe täglich drei Dinge auf, für die Du dankbar bist. Das lenkt den Fokus auf positive Aspekte des Lebens und hebt die Stimmung, selbst in schwierigen Phasen.
  • Visualisierungen: Stell Dir vor, wie Dein Alltag schrittweise leichter wird, zum Beispiel wie Du einen Tag ohne ungewollte Vorfälle genießt. Solche Visualisierungen aktivieren die gleichen Gehirnregionen, die auch bei tatsächlichen Erfolgen aktiv sind, und können das Selbstvertrauen stärken. 
  • Austausch suchen: Der Kontakt zu ebenfalls Betroffenen, sei es in Selbsthilfegruppen oder Onlineforen, bietet die Möglichkeit, Erfahrungen zu teilen und Unterstützung zu erfahren. Darüber zu sprechen und zu wissen, dass man nicht allein ist, stärkt das Selbstbewusstsein. 

Deine Chance

Die Wissenschaft weiß inzwischen, dass Körper und Geist keinesfalls zu trennen sind und die Gedanken und Gefühle eng mit der körperlichen Gesundheit verknüpft sind. Und das ist Deine Chance: Auch wenn Inkontinenz eine Herausforderung sein mag, Deine innere Einstellung kann maßgeblich dazu beitragen, die Lebensqualität zu verbessern und die gesundheitlichen Einschränkungen abzumildern. Körper und Geist sind eng miteinander verbunden – Du kannst diese Wechselwirkung gezielt nutzen, um nicht nur mit Deiner Inkontinenz, sondern auch mit allen anderen Herausforderungen des Lebens besser umzugehen. 




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