Blog und Wissen

Je mehr Informationen wir alle über das Thema Inkontinenz und Blasenschwäche haben, desto besser können wir auch darüber sprechen. Darum ist es uns so ein wichtiges Anliegen, auf dieser Plattform Fakten, Wissenswertes und auch Erfahrungsberichte zu sammeln. Denn gerade weil Blasenschwäche bei uns allen auftreten kann, bedeutet das eben auch, dass unsere eigenen Erlebnisse damit individuell und ganz persönlich sind. 

Also hoffen wir, dass Du hier all die Informationen findest, die Du suchst. Und bitte frag immer nach, wenn Du noch mehr wissen willst. Hierfür kannst Du gern oben auf der Website unsere "Stell uns eine Frage" Funktion nutzen – das geht schnell und ist komplett anonym. Wir sind für Dich da, denn wir wollen Dir helfen – auf dem Weg in Dein #lebenohnedruck.

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Blasenschwäche wegen der Schwangerschaft braucht vor allem eins: Selfcare

Heute reden wir Klartext: Weil Blasenschwäche und #selfcare einfach zusammengehören.

Blasenschwäche in der Schwangerschaft

Der beste Tipp gegen Blasenschwäche in der Schwangerschaft: Beckenbodentraining.

SENI Wissen
SENI Wissen: Inkontinenz und Sexualität
Bei etwa 1/3 der Frauen mit Blasenschwäche wirkt sich diese negativ auf die Lust am Sex aus. Aber was kannst Du dagegen tun?

Antwort: Probier doch mal ein gezieltes Beckenbodentraining aus. Damit kannst Du die Muskulatur stärken und damit den ungewollten Urinverlust beim Sex verringern oder sogar ganz vermeiden.

  • Es ist möglich, dass Harninkontinenz zu Problemen beim Sex führen kann.
  • Darum: Rede offen mit Deine:r Partner:in darüber und zieh Dich nicht zurück.
  • Hab Sex, wenn Du Lust darauf hast.

Schwangerschaft und Geburt üben einen starken Druck auf Deinen Beckenboden aus. Das kann auch Deine Harnblase beeinträchtigen. Und da kann es passieren, dass Du beim Sex ungewollt ein bisschen Urin verlierst. Viele Frauen vermeiden in dieser Situation das Gespräch mit dem Partner:in und verzichten lieber auf Sex, obwohl die Lust auf jeden Fall da ist. Bei anderen bleibt die Libido schon allein beim Gedanken an den Urinverlust beim Liebesakt auf der Strecke. Dabei kannst Du durch ein gezieltes Beckenbodentraining, das Du nach einer kurzen Anleitung auch sehr gut zu Hause durchführen kannst, Deinen Beckenboden stärken und damit den Urinverlust verringern oder sogar komplett vermeiden.

SENI Wissen: 5 bekannte Personen mit Inkontinenz
Über Inkontinenz spricht man nicht, oder doch? Wir zeigen Dir welche Promis zu ihrer Blasenschwäche stehen.

Nur vorübergehend nach einer Geburt oder ein dauerhaftes Problem – immer mehr Prominente äußern sich offen zu ihrer Harninkontinenz. 

Eine Blasenschwäche ist schon lange kein Tabuthema mehr. Immer mehr internationale Prominente geben öffentlich zu, dass sie unter einer Inkontinenz leiden. Zu diesen zählt beispielsweise die Schauspielerin Kate Winslet, die nach der Geburt ihrer drei Kinder unter Harninkontinenz leidet. Ebenso geht es Kris Jenner, Mutter der Kardashian-Geschwister. Und auch die beiden Models Chrissy Teigen und Ashley Graham erzählen offen von ihrer vorübergehenden Inkontinenz nach ihren Schwangerschaften. Horror Autor Stephen King gibt  genauso offen zu, dass er Inkontinenz hatte und für Notfälle auch immer noch die passende Produkte griffbereit hat. Du siehst also, Du bist in bester Gesellschaft!

SENI Wissen: Wie schaffe ich einen Sportkurs ohne Pinkelpause?
Eine Stunde Pilates im Fitnessstudio ist ohne Pinkelpause für mich unmöglich. Was kann ich tun?

Antwort: Das ist auch mit Blasenschwäche zu schaffen. Mit gezieltem Blasentraining kannst Du den Abstand zwischen Deinen Toilettengängen verlängern, sodass eine Sportstunde kein Problem mehr ist.

  • Gezieltes Blasentraining kann die Zeit zwischen den Pinkelpausen verlängern.
  • Mit Beckenbodentraining trainierst Du Deine Blasenmuskulatur.
  • Bis Fortschritte zu sehen sind, kann es einige Zeit dauern – gib nicht auf!

Gezieltes Blasentraining kann Dir sicher helfen, aber sprich bitte auf jeden Fall bevor Du damit anfängst mit Deinem Arzt oder Deiner Ärztin, um Deine Blase nicht zu stark zu beanspruchen. Ein Blasentraining besteht vor allem aus geplanten Toilettengängen, ganz egal, ob Du gerade musst oder nicht. Diese Pinkelpausen versuchst du langsam immer weiter hinauszuzögern, vielleicht sogar nur alle drei bis vier Stunden zu urinieren. Allerdings braucht dieses Training Zeit. Du solltest auf keinen Fall erwarten, schon nach ein paar Tagen einen Fortschritt zu merken. Und es ist vollkommen normal, wenn zwischendurch wieder etwas in die Hose geht. Unterstützend kann außerdem ein gezieltes Beckenbodentraining sein, dass die Muskulatur um die Blase herum stärkt und einen ungewollten Harnabgang vermindern kann. Ein Tipp ist auch, nach dem Wasserlassen noch eine Minute auf der Toilette sitzen zu bleiben und es dann zwischendurch zu versuchen. Auf diese Weise kannst Du das Nachtropfen, das sonst in die Unterhose gehen würde, reduzieren. 

SENI Wissen: Altersdurchschnitt Inkontinenz
Blasenschwäche haben doch nur alte Menschen – bei jungen Leuten gibt es das noch nicht, oder?

Antwort: Jein. Es ist tatsächlich so, dass vor allem ältere Menschen eine Blasenschwäche haben, aber trotzdem darf Inkontinenz nicht als bloße Alterserscheinung abgetan werden.

  • Die Häufigkeit der Blasenschwäche steigt mit zunehmendem Alter an.
  • 27% der über 60-jährigen Frauen haben eine Blasenschwäche.
  • Bis 40 Jahre haben nur etwa 6% der Bevölkerung eine Harninkontinenz.

Blasenschwäche betrifft vor allem Frauen im mittleren und höheren Lebensalter, kann aber auch genauso jüngere Menschen und auch Männer betreffen. Daher sollten wir sie auf jeden Fall nicht als typische Alterserscheinung abstempeln. Gleichzeitig ist es aber auch falsch, zu sagen, dass wir nichts dagegen tun können, irgendwann im Alter eine Harninkontinenz zu haben. Denn mittlerweile gibt es zahlreiche Maßnahmen wie gezieltes Training, Medikamente oder Operationen, die die Funktion der Blase wieder verbessern können. Also alles halb so schlimm.

SENI Wissen: Inkontinenz am Arbeitsplatz
Natürlich kannst Du mit Blasenschwäche ganz normal arbeiten! Wie das funktionieren soll? Wir zeigen’s Dir!

Antwort: Klar, vor allem am Arbeitsplatz kann eine Blasenschwäche uns schnell in eine unangenehme Situation bringen, aber deshalb musst Du nicht gleich Deinen Job kündigen. Es gibt einfache Dinge, die Deinen Arbeitsalltag erleichtern können.

  • Ein Gespräch kann helfen, Gerüchten unter Kolleg:innen vorzugreifen.
  • Gemeinsam mit Vorgesetzten und Kolleg:innen lässt sich sicher eine Lösung finden.
  • Inkontinenzartikel können Deinen Stress am Arbeitsplatz reduzieren.

Vor allem, wenn Du in Deinem Beruf mit vielen anderen Menschen zu tun hast, kann eine Inkontinenz Dich leicht in eine unangenehme Lage bringen. In dieser Situation hilft nur eins: Gehe von Anfang an offen mit Deinem Problem um. Wenn Deine Kolleg:innen Bescheid wissen, werden sie auch Verständnis für Deine Situation haben – vielleicht bist Du auch gar nicht der oder die Einzige in Deiner Firma. Oder rede doch mal mit Dein:er Chef:in, ob Du einen Arbeitsplatz bekommen kannst, der näher an der Toilette ist. Einen zusätzlichen Schutz können Dir auch die richtigen und vor allem zuverlässigen Inkontinenzartikel bieten. Am besten deponierst Du ein paar davon direkt an Deinem Arbeitsplatz. Dann bist Du auf der sicheren Seite, wenn es doch mal läuft. 

SENI Wissen: Joggen und Inkontinenz
Joggen und Blasenschwäche – das funktioniert leider gar nicht zusammen, oder?

Antwort: Ja, beim Laufen wird der Beckenboden aufgrund der Erschütterungen beim Aufkommen auf dem Boden stark belastet, wodurch vermehrt Urin abgehen kann. Andererseits kann Sport aber bei Blasenschwäche helfen.

  • Grundsätzlich kannst Du jede Sportart ausüben – auch mit Blasenschwäche.
  • Vermeide harte Böden wie Asphalt, wenn Dich der Urinabgang beim Joggen stark belastet.
  • Versuche durch gezieltes Beckenbodentraining Deine Muskulatur zu stärken.

Joggen gehört zu den Sportarten, neben z.B. Tennis oder Fußball, die durch Erschütterungen Deinen Beckenboden und Deine Harnblase zusätzlich belasten können – vor allem, wenn Du auf einem harten Untergrund läufst. Daher solltest Du, wenn Du eine Blasenschwäche hast, eher weichere Böden wie Waldwege bevorzugen. Sollte das auch nicht funktionieren, kannst Du vielleicht zunächst auf andere Ausdauersportarten wie Radfahren oder Schwimmen ausweichen und in der Zwischenzeit Deinen Beckenboden stärken. Neben einem gezielten Beckenbodentraining bieten sich dafür auch Yoga, Pilates oder Gymnastik an. Und sollte der Urin doch mal laufen, halb so schlimm: Nach dem Sport hüpfst Du ja sowieso unter die Dusche.

SENI Wissen: 3 Lebensmittel, die die Blase stärken
Die richtige Ernährung spielt eine große Rolle für unseren Körper und unsere Gesundheit. Gibt es vielleicht Lebensmittel, mit denen ich meine Blase stärken kann?

Antwort: Ja, auch bei einer Inkontinenz kann durch Zusammensetzung unserer Mahlzeiten beeinflusst werden, wie intensiv Deine Beschwerden sind.

  • Jeder Mensch ist anders: Finde heraus, wie Deine Blase auf welche Lebensmittel reagiert.
  • Versuche, harntreibende und aufblähende Lebensmittel zu vermeiden.
  • Preiselbeeren oder Kürbis können die Blase stärken.

Es gibt viele Lebensmittel, die den Harndrang erhöhen. Dazu gehören Tomaten oder Spargel. Wenn Du eine Blasenschwäche hast, solltest Du solche Lebensmittel lieber meiden. Das Gleiche gilt für stopfende oder blähende Lebensmittel.

Dagegen gibt es viele Lebensmittel, die Dir bei einer Blasenschwäche helfen. Vor allem Preiselbeeren wird – egal in welcher Form – eine blasenschonende Wirkung zugeschrieben. Genauso schwören einige Betroffene auf Kürbiskerne, die viel antioxidatives Beta-Carotin und Vitamin E enthalten.

SENI Wissen: Häufigkeit Inkontinenz: Frauen und Männer im Vergleich
Wusstest Du schon, dass Frauen deutlich häufiger eine Blasenschwäche haben als Männer – vor allem im höheren Alter?

Antwort: Frauen sind etwa doppelt so häufig von einer Blasenschwäche betroffen als Männer. Der Grund dafür ist ganz naheliegend: Die unterschiedliche Anatomie unseres Beckens.

  • 15% aller Frauen haben eine Blasenschwäche.
  • Bei Männern sind nur etwa halb so viele von einer Inkontinenz betroffen.
  • Männer brauchen länger um eine Blasenschwäche zu akzeptieren. 

Aber warum sind Männer seltener von einer Blasenschwäche betroffen als Frauen? Ein Grund ist ganz klar: Männer müssen keine Kinder gebären. Also muss der Beckenboden von Männern auch nie den Druck von Schwangerschaft und Geburt aushalten. Und bei Frauen kann eben durch genau diesen Druck die Beckenbodenmuskulatur geschwächt sein. Und das ist nun mal einer der Hauptgründe für eine Blasenschwäche. 

Aber: Männer sind zwar seltener von einer Harninkontinenz betroffen, brauchen dafür aber mental länger die eingeschränkte Lebensqualität zu akzeptieren. 

Aber auch das muss nicht sein und es gibt viel, dass sich gegen Blasenschwäche unternehmen lässt. Also frag gern nach, denn wir können Dir helfen!